Rechtsordnung

Auch das Recht hat seine Spuren im Ortsnamenbestand der Gemeinde Mörschwil SG hinterlassen. Dabei handelt es sich um Flurnamen, die über eigentums-, besitz-, nutzungs- und lehensrechtliche Verhältnisse informieren, die einen Hinweis auf Grenzziehungen geben oder die auf alte Richtstätten hindeuten. Weiter führende Informationen finden Sie unter den folgenden Begriffen:

Eine spannende Quelle für Flurnamen ist der so genannte Helvetische Kataster (1802), als Grundlage für die Erhebung direkter Steuern während der Helvetik angelegt. Der Kataster listet für jede Gemeinde, so auch für Mörschwil SG, die Besitzer von Liegenschaften und landwirtschaftlichen Grundstücken auf, die jeweils mit einer Parzellennummer, aber auch mit dem entsprechenden Orts- bzw. Flurnamen bezeichnet sind.

Abbildung: Seite aus dem Helvetischen Kataster (Gemeinde Mörschwil)

Folgende Quellen wurden im Kapitel "Rechtsordnung" verarbeitet:

  • Ehrat, J. N. (1781). Lehenbuch der Gemeind Mörschwil. Band 52. [Landkarten]. Massstab ca. 1:4'000
  • Helvetischer Kataster (1802). Gemeinde Mörschwil.
  • Nyffenegger, E. & Graf, M. (2007). Thurgauer Namenbuch. Die Flurnamen des Kantons Thurgau. Frauenfeld: Huber
  • Spiess, E. (1976). Mörschwil zwischen Bodensee und St.Gallen. Ein Dorf im Strom der Zeit 760 – 1900. 2 Bände. Politische Gemeinde Mörschwil (Hrsg.)